Quelle: Trekhaak gezocht Foto: Sebastiaan ter Burg
Mit seinem kleinen Projekt "Trekhaak gezocht", zu deutsch "Anhängerkupplung gesucht", begeisterte der Musiker aus Utrecht samt Kompagnon Peter und Hündin Dachs zu Beginn des Jahres die Medien des Landes: Der WDR zeigte sich entzückt und selbst Bild, Sat. 1 und ZDF berichteten über "Trampen 2.0" und die Suche nach der Seele des Ruhrgebiets. Denn Tjerk reist durch Europa, mit dem Wohnwagen, aber ohne Auto und will damit zeigen, dass man ohne seine Mitmenschen nicht weiterkommt.
Auf dem Weg fragt er die Anhängerkuppler nach ihren Zielen. Auf Tjerks Website sind einige Wünsche der Trekhakers aufgezählt, die er auf seiner Reise einsammelt. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein: Anton aus Heerlen ist es ein Anliegen schwimmen zu lernen, Ingrid aus Wageningen möchte ihre Katze Mimi öfter mit Fisch füttern und Tom aus Arnheim will seinen Mitmenschen öfter sagen, wie gern er sie hat. Und der größte Wunsch von Henk aus Pieterburen ist ein Land Rover Defender.
International hero
Und während RUHR.2010 seine "local" und "national heroes" hat, haben wir Tjerk kurzerhand zum "international hero" gekürt, denn Tjerk ist wieder unterwegs. Nach dem Revier hat er auch die ungarische Stadt Pécs passiert, gerade erst ist er in Istanbul angekommen und damit eigentlich am Ziel seiner Reise. Das Ergebnis: Eine Dose voller Wünsche und die Berichterstattung auf TV-Sendern in acht Ländern. Auf dem Rückweg wird am 24. und 25. Juli noch einmal der Flying Grass Carpet in Essen angesteuert. Tjerk und Peter dokumentieren ihre Reise übrigens in ihrem täglichen Blog auf ihrer Website und auf Twitter und Facebook.
Video
Tjerk singt seinen Hit "Unterwegs" auf deutsch in Belgrad
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